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 STECKBRIEFE

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LANDKEKS

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BeitragThema: STECKBRIEFE   Fr März 29, 2013 11:16 am




..................
Name Simon Leigh Rothwell

Ah, mein Name. Ich mag meinen Namen. Er ist so simpel und niemand hat Probleme damit. Allerdings habe ich meine Mutter nie gefragt, wie sie auf Simon gekommen ist, wahrscheinlich hat er ihr oder meinem Vater einfach gefallen. Leigh war der Zweitname meines Großvaters, den ich allerdings nie kennengelernt habe. Bei irgendwelchen offiziellen Anlässen stelle ich mich mit beiden Namen vor, aber sonst gebraucht "Leigh" niemand. Meinen Nachnamen hätte ich lieber geändert, denn meine Mutter war nicht glücklich mit ihm. Ephraim Rothwell ist zwar mein Vater, aber ich habe ihn seit 23 Jahren nicht mehr gesehen und meine Mutter hätte es schöner gefunden, wenn sie und wir Kinder ihren Mädchennamen getragen hätten. Aber dafür war es da schon zu spät und so erinnert nur noch dieser Nachname an meinen Vater.


Alter 25 Jahre

Ich sollte mit 25 Jahren eigentlich mit beiden Beinen im Leben stehen und etwas aus meiner Jugend gemacht haben. Immerhin, ich habe ein Restaurant! Aber dazu später mehr. Ausbildung und Studium sucht man nämlich leider vergebens in meinem Lebenslauf und anderthalb von diesen 25 Jahren habe ich auch nicht in Freiheit verbracht. Der Rest davon ... war ziemlich glücklich, behütet und für die gesellschaftlichen Verhältnisse ganz schön ungewöhnlich.


Geburtsdatum 09. März 1928

Was soll man dazu großartig sagen? 1928, da wurde die Micky Maus erfunden und Calvin Coolidge war Präsident in den Staaten, wo ich damals noch gelebt habe. Aber ansonsten ist da wenig spannendes passiert, mal davon abgesehen dass ich da geboren wurde. Meine Mutter wird nicht müde zu betonen, was für ein kalter Tag dieser neunte März war und dass ich es eilig hatte, meinen beiden Schwestern Gesellschaft zu leisten.


the clouds hold
a storm over this road


Aussehen

Tja, ich bin kein Spezialist darin, mich selbst zu beschreiben, aber ich versuch's mal objektiv hinzubekommen. Größentechnisch bin ich im Mittelmaß mit 1,81 m. Das ist weder zu klein noch zu groß, sehr zufriedenstellend. Dazu 75 Kilo - also fett bin ich nicht. Das Rumgerenne im Restaurant hält mich fit, vermute ich mal. Meine Haare sind braun und halten nicht viel davon, glatt und ordentlich frisiebar zu sein, das habe ich wohl meinem Vater zu verdanken. Nur die Augen habe ich von meiner Mutter, ein simples Haselnussbraun. Während meine Schwestern blaue Augen haben, habe ich immerhin an der Stelle kein Rothwellgen übernommen. Obwohl ich wenig dagegen hätte, blaue Augen zu haben, so ist es ja nicht. Aber man kann nicht alles haben. Dafür kann ich ziemlich breit grinsen und genauso laut lachen, aber bleiben wir mal bei meinem Aussehen. Meine linke Augenbraue ist zweigeteilt und darüber hat mir mein Partner ein fettes Andenken verpasst, das ich meistens überschminke. So eine Narbe ist nirgendwo ein Problem, außer im Gesicht. Vielleicht sollte ich meine Haare wachsen lassen, um sie zu überdecken, denn man sieht sie von der Seite auf jeden Fall. Und von vorne wenn das Licht blöd ist auch durch Make-Up.


Größe 181 cm

Wie schon gesagt, ich liege da im angemessenen Mittelfeld. Gott, was hab' ich mich gefreut, als ich meine älteste Schwester überholt hatte, obwohl ich nie daran geglaubt hatte, dass das mal passiert.


Gewicht 75 Kilogramm

Ah, immer diese unhöflichen Fragen. Auch hier bin ich Mittelmaß, denke ich. Mich würd's nicht stören, wenn es weniger wäre, aber dafür wird mein Restaurant schon noch sorgen. Ich liebe gutes Essen, dafür bin ich für mich selbst ziemlich wählerisch.


Besonderes Narbe über dem linken Auge

Das ist eine Geschichte, auf die weder Jakûl noch ich stolz sind. Wir kannten uns erst wenige Tage, es war Herbst, er hatte ein unglaubliches Geweih und war dazu noch in der Brunft. Für ihn war das Bündnis ebenso fremd wie für mich und er wusste nichts von meinen zeitweisen Überreaktionen. Ich weiß gar nicht mehr, was genau er gesagt hat, aber meine Stimmung ist schlagartig gekippt und er hat meine Faust abbekommen - ich daraufhin aber auch sein Geweih. Ist ja logisch, was da eher eine Spur hinterlässt. Zum Glück hat er mein Auge verfehlt, sonst wäre ich jetzt einäugig.


and i'm so unsighted
still i pray you'll hold back your escape


Charakter Selbstportrait

Ach herje, auch das noch. So denn, mein Charakter also. Ich weiß nicht, ich bin fröhlich, lustig, aufgeschlossen und ausgelassen. In den meisten Situationen bin ich selbstbewusst und vertrete meine Meinung. Allerdings kommen wir damit auch schon zum kritischen Punkt - dem Grund, weshalb ich diese Narbe im Gesicht trage und warum ich nicht nur ein Jahr im Gefängnis verbracht habe. Gut, das hört sich jetzt gruselig an, aber so schlimm ist es nicht. Ich bin kein Schläger, ich bin nur ... ich reagiere hin und wieder über. Ich glaube mir fehlt die Beherrschung, die andere Leute haben und von der sie zurückgehalten werden. Klar kann ich mich zurückhalten, aber nicht so lange wie das normalerweise der Fall sein sollte. Setz mich unter Druck und mach dann einen Witz, das genügt schon. Das ist etwas, das mich an mir selbst wirklich enorm stört, aber ändern kann ich es nicht. Nur Jakûl und Raphael haben inzwischen den Dreh heraus, wie sie mich nach oder während so einer Explosion wieder zu einem Menschen zusammenflicken können und ich bin unsagbar froh, dass die beiden damit umgehen können. Vielleicht sehen sie nicht nur diese Seite meines Charakters, sondern auch das Positive. Und das überwiegt, denn ich bin ja nicht die ganze Zeit damit beschäftigt, Dinge zu zerstören und herumzuschreien. Das passiert mal, aber es sind Ausnahmen. Denn wie gesagt, ich bin offen, fröhlich, meistens gut gelaunt. Eigentlich ein ganz Netter.

Charakter Das Bild der Mutter

Simon ist mein jüngstes Kind und war schon immer auffällig, was seine Aggressionen betrifft. Ich weiß nicht mehr, wie oft er sein Spielzeug kaputtgemacht und seine Schwestern geschlagen hat. Und immer hatte ich die Hoffnung, dass es Trotzphasen oder die Pubertät waren, die ihn dazu brachten. Aber soweit ich weiß, hat er auch jetzt noch Schwierigkeiten mit seinen Ausbrüchen. Ich bin überzeugt, dass er das von seinem Vater hat, auch wenn er ihn nie wirklich kannte. Ganz bestimmt kann man aggressives Verhalten vererben und das ist bei Simon wohl der Fall gewesen. Trotzdem liebe ich meinen Sohn, der unter uns Frauen aufgewachsen ist wie ein kleiner Hahn im Korb. Er war immer so unglaublich begeisterungsfähig und seine Emotionen schienen doppelt so ausgeprägt zu sein wie die seiner Schwestern. Er war glücklich für zwei, traurig für zwei, wütend für zwei ... oder drei, ehrgeizig für zwei, dickköpfig für zwei. Oft genug hat er mich damit zur Verzweiflung gebracht, aber dann kam auch seine Reue für zwei. Ich konnte ihm nie böse sein, er war halt einfach ein besonderes Kind, das überschwemmt wurde von seinen Gefühlen, wann immer etwas Außergewöhnliches geschah. Er hat so viel geweint und so viel gelacht und war wechselhaft wie das Wetter im April. Und so ist er auch heute noch.
Sein Gang ins Gefängnis hat mich im ersten Moment zwar bestürzt, aber eigentlich nicht wirklich überrascht. Ich wusste, dass er irgendwann mit dem Gesetz in Konflikt geraten würde und seine absolute Ablehnung gegenüber Waffen war der ehrenvollste Grund für seine Haftstrafe. Er hätte auch für ganz andere Vorfälle einsitzen können, aber Glück und Zufall waren meistens auf seiner Seite. Man hat ihn nie bei einer Prügelei erwischt. Aber seine hitzige Art zu diskutieren hat wohl dafür gesorgt, dass er mehr als ein Jahr für das Verweigern des Kriegsdienstes sitzen musste. Jetzt gilt mein Sohn als Verräter. Ein freier und vollständig bestrafter Verräter zwar, aber schief sieht man ihn trotzdem noch an, wenn jemand davon erfährt. Ich bin dennoch und gerade deshalb stolz auf ihn.


Stärken
• Andere mitzureißen
• die allgemeine Stimmung zu heben
• Kochen
• Tanzen
• Ehrlichkeit
• Selbstbewusstsein


Schwächen
• innere Unruhe
• ausgeprägter Perfektionismus
• Umgang mit Sarkasmus und Ironie auf seine Kosten
• labil
• Mangel an Beherrschung
• alles andere als diplomatisch



Besonderes Emotionen für zwei

Da ich keine Ahnung habe, was in anderen Menschen vorgeht, wenn sie sich freuen, traurig oder wütend sind oder etwas bereuen, kann ich nicht sagen, dass ich nicht normal bin. Für mich war alles schon immer so, nur ist es für meine Mitmenschen hin und wieder schwierig, mich zu verstehen. Deshalb scheine ich einfach etwas zu viel Gefühl abbekommen zu haben, als ich auf die Welt kam.



..................

Name Jakûl

Den Namen habe ich ja schon mehrfach erwähnt. Keine Ahnung, wo er den her hatte, aber er trug ihn schon, als wir unser Bündnis schlossen. Ob sich Wapitis wohl auch untereinander Namen geben? Ich kann es mir nicht vorstellen. Jedenfalls hat er mir diesen Namen genannt, als wir zum ersten Mal miteinander gesprochen haben. Und seitdem ist es so, hinterfragt habe ich das nie.

Spezies Wapiti, lat. Cervus canadensis

Wapitis sind nach den Elchen die größten Hirsche Nordamerikas. Sie entwickeln riesige, verzweigte Geweihe und reiten sich ganz wunderbar, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Nur ist ihre Stimmung den Jahreszeiten unterworfen - aber insofern passen Jakûl und ich ja wunderbar zusammen. Was richtig toll ist, ist dass er jedes Jahr sein Geweih verliert, das wieder zur selben Größe wächst, wie es bei der Bündnisschließung war. Ich poliere die Geweihstangen dann und verkaufe sie, das bringt uns durch den Frühling.

Geschlecht männlich, Hirsch

Ich wusste ganz lange nicht, dass Jakûl und ich eine extreme Ausnahme unter den Katori bilden und es mehr als ungewöhnlich ist, dass wir beide männlich sind. Die Schlüsse, die man daraus für mich ziehen kann, beunruhigen mich aber keineswegs. Aber wieder zurück zu meinem Partner. Im Herbst ist er ziemlich anstrengend und zieht es vor, durch die Gegend zu wandern und nach Weibchen zu suchen. Keine Ahnung, wie viele Kinder er hat, er ist bestimmt mindestens 50-facher Vater.

Größe 155 Zentimeter Schulterhöhe

Wenn er kein Geweih hat, ist es echt kompliziert, auf seinen Rücken zu kommen. Man will ja nicht immer eine Klappleiter mit sich herumschleppen. Für einen Wapiti ist er auch ganz schön groß, aber er ist kein übermäßiger Riese. Es gibt sicher auch noch größere Hirsche hier.

Gewicht 450 Kilogramm

Wenn sich Jakûl auf deinen Fuß legt, ist der platt. Sein Gewicht schwankt zwar auch, je nach Jahreszeit, aber unter 400 Kilo Kampfgewicht kommt er nie. Und trotzdem ist er so schnell, als wären das alles pure Muskeln. Sind es vielleicht auch, er frisst ja schließlich nur Gras und Blätter, davon setzt man kein Fett an. Merke: Leg dich niemals mit einem Hirsch an.

Charakter

Charakterlich passen Jakûl und ich perfekt zusammen. Seine Stimmung unterliegt absolut den Gesetzen der Natur, meine denen des sozialen Lebens. Im Prinzip kann ich seinen Charakter in vier Teile teilen. Im Herbst kann man ihn vergessen, da ist er grantig, brummig, schweigsam und distanziert. Ihm fällt es dann auch wesentlich schwerer, mit mir zurecht zu kommen, aber da er ohnehin auf Brautschau ist, geraten wir kaum noch aneinander. Im Winter kommt er dann wieder regelmäßig zurück. Seine Aufgabe ist dann erfüllt und er hat wieder Zeit für andere Dinge, ist gern bei uns im Haus und wird wieder anschmiegsamer. Im Frühling gipfelt das darin, dass er sein Geweih verliert. Dann ist sein Testosteronspiegel fast im Minusbereich und er wird zum lammfrommen Kuscheltier. Zusammen mit seinem merkwürdigen Aussehen wirkt er dann immer ein bisschen bemitleidenswert. Dann wächst das Geweih so langsam wieder nach, aber eigentlich bleibt er den Sommer über ein ruhiger, bedachter und intelligenter Begleiter, der versucht, mein Gefühlspendel auszugleichen und so gut wie möglich auf einer Geraden zu halten. Wir haben uns aufeinander abgestimmt und inzwischen ergänzen wir uns ziemlich perfekt, würde ich sagen.

Edelstein Karneol

Unser Bündnis besiegelt ein Karneol, ein orange-roter Schmuckstein. Ich bewahre ihn versteckt bei mir zu Hause auf, weil ich Angst habe, ihn doch irgendwann mal zu verlieren. Geschliffen war er schon, als ich ihn am Tag der Bündnisschließung gefunden habe.



and in my mind
these bends could be steered straight


Vorgeschichte

• 1928 Geburt in Sacramento, Kalifornien
• 1930 Vater verlässt Mutter
• 1930 Mutter zieht zu Schwester nach Paytah, Angen
• besucht bis 1938 keine staatliche Schule
• 1939 Begegnung und Bündnisschließung mit Jakûl
• 1944 Kriegsdienstverweigerung
• 1945 Ende des Prozesses und Bekanntgabe der Strafe
• bis 1947 Aufenthalt im Gefängnis Hanyas
• kehrt bis 1949 nach Hause zurück
• 1949 schließlich Umzug nach Hanya
• beginnt Lehre zum Koch, Abbruch 1950
• schlägt sich als Kellner, Aushilfe und Clubtänzer durch
• 1952 - erbt nach Tod der Großmutter deren verschuldetes Restaurant
• lernt dort Raphael Amadeus Hoelbrakk kennen
• zieht im August 1952 mit in dessen Haus



you're dreaming
or at least you've got your eyes closed



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Zuletzt von landkeks am Di Apr 02, 2013 8:38 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: STECKBRIEFE   Sa Okt 05, 2013 8:46 am


_ SIGNALMENT _


» full name: SIMON LEIGH ROTHWELLMeinen Vornamen hat mir meine Mutter gegeben - aus nachvollziehbaren Gründen, so ein Kind braucht ja einen rufbaren Namen. Der wird englisch ausgesprochen und nicht anders. Dann Leigh, das ist mein Zweitname, den niemand verwendet. So hieß mein Großvater und mein Vater wollte wohl, dass ich den bekomme. Und dann schließlich Rothwell. Den habe ich auch von meinem Vater, ohne ihn zu wollen. Meine Mutter konnte nach der Scheidung ihren Mädchennamen wieder annehmen, aber es war zu teuer, auch uns Kinder umtragen zu lassen. So ist das, kann man nicht ändern.

» age: 25 YEARSDas denkt immer keiner, wobei ich nicht weiß, woran das liegt. Und das wird auch nur gedacht, wenn man mich ein paar Minuten lang kennt, mindestens. Sehr deprimierend, ich bin doch kein Teenager mehr! Geboren bin ich am neunten März 1928 und das macht, wenn man rechnet - genau 25 Jahre. Ich bin halt einfach jung geblieben im Kopf.

» affiliation: KATORI Das nennt man so, richtig? Ka - to - ri. Wer ist denn darauf gekommen? Ich weiß nicht, bis vor kurzem hatte ich keinen Namen dafür. Aber ich hab auch gedacht, nur ich könnte mit einem Hirsch sprechen. Richtig, Hirsch! Ah oh, das kommt später, jetzt erstmal der allgemeine Kram. Dann gehöre ich wohl zu diesen sogenannten Katori, denn das kann ich. Ist ja spannend, dass es dazu eine richtige Vereinigung gibt.





» physical appearanceAlso ich bin ja echt nicht gut darin, mich selbst zu beschreiben, aber ich versuch's mal objektiv hinzubekommen. Größentechnisch bin ich im Mittelmaß mit 1,81 m. Das ist weder zu klein noch zu groß, sehr zufriedenstellend. Dazu 75 Kilo - also fett bin ich nicht. Das Rumgerenne im Restaurant hält mich fit, vermute ich mal. Meine Haare sind braun und halten nicht viel davon, glatt und ordentlich frisierbar zu sein, das habe ich wohl meinem Vater zu verdanken. Nur die Augen habe ich von meiner Mutter, ein simples Haselnussbraun. Während meine Schwestern blaue Augen haben, habe ich immerhin an der Stelle kein Rothwellgen übernommen. Obwohl ich wenig dagegen hätte, blaue Augen zu haben, so ist es ja nicht. Aber man kann nicht alles haben. Dafür kann ich ziemlich breit grinsen und genauso laut lachen, aber bleiben wir mal bei meinem Aussehen. Meine linke Augenbraue ist zweigeteilt und darüber hat mir mein Partner ein fettes Andenken verpasst, das ich meistens überschminke. So eine Narbe ist nirgendwo ein Problem, außer im Gesicht. Vielleicht sollte ich meine Haare wachsen lassen, um sie zu überdecken, denn man sieht sie von der Seite auf jeden Fall. Und von vorne wenn das Licht blöd ist auch durch Make-Up.

» charasteristics
braune Augen - braune Haare - "drei" Augenbrauen
1,81 m - 75 kg - 4,5 cm lange Narbe





» behavior: SELF PORTRAITAch herje, auch das noch. So denn, mein Charakter also. Ich weiß nicht, ich bin fröhlich, lustig, aufgeschlossen und ausgelassen. In den meisten Situationen bin ich selbstbewusst und vertrete meine Meinung. Allerdings kommen wir damit auch schon zum kritischen Punkt - dem Grund, weshalb ich diese Narbe im Gesicht trage und warum ich nicht nur ein Jahr im Gefängnis verbracht habe. Gut, das hört sich jetzt gruselig an, aber so schlimm ist es nicht. Ich bin kein Schläger, ich bin nur ... ich reagiere hin und wieder über. Ich glaube mir fehlt die Beherrschung, die andere Leute haben und von der sie zurückgehalten werden. Klar kann ich mich zurückhalten, aber nicht so lange wie das normalerweise der Fall sein sollte. Setz mich unter Druck und mach dann einen Witz, das genügt schon. Das ist etwas, das mich an mir selbst wirklich enorm stört, aber ändern kann ich es nicht. Nur Jakul und Raphael haben inzwischen den Dreh heraus, wie sie mich nach oder während so einer Explosion wieder zu einem Menschen zusammenflicken können und ich bin unsagbar froh, dass die beiden damit umgehen können. Vielleicht sehen sie nicht nur diese Seite meines Charakters, sondern auch das Positive. Und das überwiegt, denn ich bin ja nicht die ganze Zeit damit beschäftigt, Dinge zu zerstören und herumzuschreien. Das passiert mal, aber es sind Ausnahmen. Denn wie gesagt, ich bin offen, fröhlich, meistens gut gelaunt. Eigentlich ein ganz Netter.

» behavior: MOTHERS MINDSimon ist mein jüngstes Kind und war schon immer auffällig, was seine Aggressionen betrifft. Ich weiß nicht mehr, wie oft er sein Spielzeug kaputtgemacht und seine Schwestern geschlagen hat. Und immer hatte ich die Hoffnung, dass es Trotzphasen oder die Pubertät waren, die ihn dazu brachten. Aber soweit ich weiß, hat er auch jetzt noch Schwierigkeiten mit seinen Ausbrüchen. Ich bin überzeugt, dass er das von seinem Vater hat, auch wenn er ihn nie wirklich kannte. Ganz bestimmt kann man aggressives Verhalten vererben und das ist bei Simon wohl der Fall gewesen. Trotzdem liebe ich meinen Sohn, der unter uns Frauen aufgewachsen ist wie ein kleiner Hahn im Korb. Er war immer so unglaublich begeisterungsfähig und seine Emotionen schienen doppelt so ausgeprägt zu sein wie die seiner Schwestern. Er war glücklich für zwei, traurig für zwei, wütend für zwei ... oder drei, ehrgeizig für zwei, dickköpfig für zwei. Oft genug hat er mich damit zur Verzweiflung gebracht, aber dann kam auch seine Reue für zwei. Ich konnte ihm nie böse sein, er war halt einfach ein besonderes Kind, das überschwemmt wurde von seinen Gefühlen, wann immer etwas Außergewöhnliches geschah. Er hat so viel geweint und so viel gelacht und war wechselhaft wie das Wetter im April. Und so ist er auch heute noch.
Sein Gang ins Gefängnis hat mich im ersten Moment zwar bestürzt, aber eigentlich nicht wirklich überrascht. Ich wusste, dass er irgendwann mit dem Gesetz in Konflikt geraten würde und seine absolute Ablehnung gegenüber Waffen war der ehrenvollste Grund für seine Haftstrafe. Er hätte auch für ganz andere Vorfälle einsitzen können, aber Glück und Zufall waren meistens auf seiner Seite. Man hat ihn nie bei einer Prügelei erwischt. Aber seine hitzige Art zu diskutieren hat wohl dafür gesorgt, dass er mehr als ein Jahr für das Verweigern des Kriegsdienstes sitzen musste. Jetzt gilt mein Sohn als Verräter. Ein freier und vollständig bestrafter Verräter zwar, aber schief sieht man ihn trotzdem noch an, wenn jemand davon erfährt. Ich bin dennoch und gerade deshalb stolz auf ihn.

» behavior: EBBAS OPINIONSimon? Oh, Simon ist toll! Ich hab ihn totaaaaal lieb. Um genau zu sein fand ich ihn ein bisschen doof, ganz am Anfang. Nicht, dass ich ihn nicht gemocht hätte! Aber er ist schon ein ganz schönes Trampel. Ich glaub, er denkt manchmal überhaupt nicht nach, bevor er was sagt! Er ist ziemlich… äh, impulsiv. Impulsiv ist glaube ich das richtige Wort. Er handelt eben immer aus dem Impuls heraus. Aber das passt zu ihm. Er ist nicht so ein Kopfmensch wie Raphael, und das ist toll! Außerdem freut er sich über ganz viele Kleinigkeiten. Und wenn es dann mal regnet und das schön aussieht, dann freut sich Simon darüber! Das finde ich am Besten an ihm: dass man sich so gut mit ihm freuen kann. An Simon ist irgendwie jedes Gefühl sehr… echt? Ich sage jetzt einfach mal echt, hihi. Er ist ganz toll, wenn er mit Raphael zusammen ist, und Raphael ist dann auch ganz anders. Es ist, als wären sie aneinander angepasst, als würden ihre Herzen in genau dem gleichen Rhythmus schlagen. Ihr müsst sie mal zusammen beobachten, es ist einfach witzig, wie sie aufeinander reagieren! Simon ist wie ein großer Bruder für mich, wie ein zweiter Raphael. Er ist einfach toll und ich hab ihn gaaaaanz doooooll lieeeeeb.

» behavior: SHORT FACTS

+ Andere mitzureißen
+ die allgemeine Stimmung anheben
+ Kochen
+ Tanzen
+ Ehrlichkeit
+ Selbstbewusstsein

- innere Unruhe
- ausgeprägter Perfektionismus
- Umgang mit Sarkasmus und Ironie auf seine Kosten
- labil
- Mangel an Beherrschung
- alles andere als diplomatisch
- im Kopf noch ein halbes Kind









» the soul's name: JAKULEr trug diesen Namen schon, als wir uns begegnet sind. Vielleicht geben sich Wapiti untereinander Namen oder es war das Erste, auf das er gekommen ist. Es gab nie eine Diskussion darum und ich habe ihn auch nie danach gefragt. Sein Name ist einfach Jakul.

» species: WAPITIWapitis sind nach den Elchen die größten Hirsche Nordamerikas. Sie entwickeln riesige, verzweigte Geweihe und reiten sich ganz wunderbar, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Nur ist ihre Stimmung den Jahreszeiten unterworfen - aber insofern passen wir beide ja wunderbar zusammen. Was richtig toll ist, ist dass er jedes Jahr sein Geweih verliert, das wieder zur selben Größe wächst, wie es bei der Bündnisschließung war. Ich poliere die Geweihstangen dann und verkaufe sie, das bringt uns durch den Frühling.

» gender: MALEIch wusste ganz lange nicht, dass Jakul und ich eine extreme Ausnahme unter den Katori bilden und es mehr als ungewöhnlich ist, dass wir beide männlich sind. Die Schlüsse, die man daraus für mich ziehen kann, bleiben jedem selbst überlassen. Aber wieder zurück zu meinem Partner. Im Herbst ist er ziemlich anstrengend und zieht es vor, durch die Gegend zu wandern und nach Weibchen zu suchen. Keine Ahnung, wie viele Kinder er hat, er ist bestimmt mindestens 50-facher Vater.

» height: 155 CMWenn er kein Geweih hat, ist es echt kompliziert, auf seinen Rücken zu kommen. Man will ja nicht immer eine Klappleiter mit sich herumschleppen. Für einen Wapiti ist er auch ganz schön groß, aber er ist kein übermäßiger Riese. Es gibt sicher auch noch größere Hirsche hier.

» weight: 450 KGWenn er sich auf deinen Fuß legt, ist der platt. Sein Gewicht schwankt zwar auch, je nach Jahreszeit, aber unter 400 Kilo Kampfgewicht kommt er nie. Und trotzdem ist er so schnell, als wären das alles pure Muskeln. Sind es vielleicht auch, er frisst ja schließlich nur Gras und Blätter, davon setzt man kein Fett an. Leg dich niemals mit einem Hirsch an.

» characterCharakterlich passen Jakul und ich perfekt zusammen. Seine Stimmung unterliegt absolut den Gesetzen der Natur, meine denen des sozialen Lebens. Im Prinzip kann ich seinen Charakter in vier Teile teilen. Im Herbst kann man ihn vergessen, da ist er grantig, brummig, schweigsam und distanziert. Ihm fällt es dann auch wesentlich schwerer, mit mir zurecht zu kommen, aber da er ohnehin auf Brautschau ist, geraten wir kaum noch aneinander. Im Winter kommt er dann wieder regelmäßig zurück. Seine Aufgabe ist dann erfüllt und er hat wieder Zeit für andere Dinge, ist gern bei uns im Haus und wird wieder anschmiegsamer. Im Frühling gipfelt das darin, dass er sein Geweih verliert. Dann ist sein Testosteronspiegel fast im Minusbereich und er wird zum lammfrommen Kuscheltier. Zusammen mit seinem merkwürdigen Aussehen wirkt er dann immer ein bisschen bemitleidenswert. Dann wächst das Geweih so langsam wieder nach, aber eigentlich bleibt er den Sommer über ein ruhiger, bedachter und intelligenter Begleiter, der versucht, mein Gefühlspendel auszugleichen und so gut wie möglich auf einer Geraden zu halten. Wir haben uns aufeinander abgestimmt und inzwischen ergänzen wir uns ziemlich perfekt, würde ich sagen.

» gemstone: CORNELIANUnser Bündnis besiegelt ein Karneol, ein orange-roter Schmuckstein. Ich bewahre ihn versteckt bei mir zu Hause auf, weil ich Angst habe, ihn doch irgendwann mal zu verlieren. Geschliffen war er schon, als ich ihn am Tag der Bündnisschließung gefunden habe.




» background
• 1928 Geburt in Sacramento, Kalifornien
• 1930 Vater verlässt Mutter
• 1930 Mutter zieht zu Schwester nach Paytah, Angen
• besucht bis 1938 keine staatliche Schule
• 1939 Begegnung und Bündnisschließung mit Jakul
• 1944 Kriegsdienstverweigerung
• 1945 Ende des Prozesses und Bekanntgabe der Strafe
• bis 1947 Aufenthalt im Gefängnis Hanyas
• kehrt bis 1949 nach Hause zurück
• 1949 schließlich Umzug nach Hanya
• beginnt Lehre zum Koch, Abbruch 1950
• schlägt sich als Kellner, Aushilfe und Clubtänzer durch
• 1952 - erbt nach Tod der Großmutter deren verschuldetes Restaurant
• lernt dort Raphael Amadeus Hoelbrakk kennen
• zieht im August 1952 mit in dessen Haus




JAMES FRANCO • 2013 • by ELLI



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