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 Adrién goes London

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LANDKEKS

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BeitragThema: Adrién goes London   So Jan 13, 2019 6:48 am

Änderungen

- geboren in London
- lernt Gael mit 18/19 kennen, aber nur indirekt über Freunde
- sieht ihn wieder wenn sie beide 22 alt sind
- Gael fragt Adrién ob sein damaliger Typ noch in London ist und Adrién sagt ja, weil er nicht begriffen hat dass Gael auf ihn stand - der Typ ist inzwischen verheiratet
- Adrién muss ihn daraufhin quasi bei sich aufnehmen, weil Gael alles hat stehen und liegenlassen
- es läuft nix zwischen ihnen
- Adrién hilft ihm, eine neue Wohnung zu finden


Jetzt-Zustand

- Gael hat eigene Miniwohnung
- Adrién muss umziehen weil sein Haus abgerissen werden sollte
- zieht nach Camden, in direkte Nachbarschaft zu Gael
- arbeitet weiter im Jugendzentrum
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LANDKEKS

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BeitragThema: Re: Adrién goes London   So Jan 13, 2019 8:05 am

w e n n . d u . n i c h t s . m e h r . h a s t . h  a s t . d u . i m m e r . n o c h . m i c h

ADRÍEN CASSEUS REYNAUD • 28 YEARS • STREETWORKER BY DAY, ACTIVIST BY NIGHT • CAMDEN


Es gibt geradlinige Menschen, die mit 28 wirklich etwas aus sich und ihrem Studium machen, die das Geld ihrer Eltern sinnvoll einsetzen und kurz davor stehen, ihrer langjährigen Freundin einen Antrag zu machen. Und es gibt Adrién.

Adrién lebt. Und sein Anspruch ans Leben ist nicht unbedingt hoch, er will einfach nur machen was ihm gefällt, umgeben von Menschen die ihm gefallen und die am besten auch genau diesen Anspruch ans Leben teilen. Alles ganz entspannt, heute schaffen wir was und die nächsten drei Wochen nichts, passt schon. Man kann sich irgendwie nicht so richtig vorstellen, dass er ein abgeschlossenes Studium der Politikwissenschaft hat und daran allen Ernstes Spaß hatte - auch wenn er jetzt in einem kleinen, unterkellerten Jugendtreff arbeitet und sich all die Jahre im Hörsaal hätte sparen können. Ein richtiger Streetworker ist er nicht, er hat keine Zusatzqualifikation und auch nicht die nötige Erfahrung. Aber er kann Sandwiches machen, bei Hausaufgaben helfen, Gitarre und bahnbrechend gut Kicker spielen und sich Sorgen anhören. Und er kann mit Kindern, irgendwie, auf seine ganz eigene, schulterzuckend-gelassene Art und Weise. Und dann nennt er sich Streetworker, weil das irgendwie netter klingt als Mädchen für alles.

Für den Sohn einer Hotelier- und Politikerfamilie ist das irgendwie ein karrieretechnischer Tauchgang, aber Adrién ging's eh nie um Geld. Er ist schließlich überzeugter Antikapitalist - mit einer Menge Rücklagen, weil er seinen überentspannten Lebensstil sonst nicht finanziert bekäme. Doppelmoral - kennt er gar nicht. Die Gesellschaft würde er allerdings wirklich gern umkrempeln und dem Staat und seinem Torie-Vater so oft es geht in den Hintern treten. Der Jugendclub ist eine Möglichkeit dazu, die andere sind kleinere und größere Aktionen, Demonstrationen und Spaziergänge entlang der Grenze zur Legalität. Ziviler Ungehorsam ist ihm allerdings meistens zu stressig, aber ab und an doch drin; für die Zukunft, an die er voller Überzeugung glaubt.
Wenn es nun nicht gerade um Politik geht - und darum geht es in Gesprächen mit ihm sehr häufig, zum Leidwesen seiner Freunde - ist er ein witziger, einfach zu mögender Typ, mit dem es sich grandios abhängen lässt. Er weiß nicht nur wie man redet, er hört sich auch selbst gern sprechen, deshalb kann man davon ausgehen, dass er in gemütlichen Runden zuverlässig für die Unterhaltung aller sorgt. An Geschichten mangelt es ihm jedenfalls nicht. Mit Charme und Witz nimmt er mühelos Leute für sich ein, auch abseits von antifaschistischen Themen. Entsprechend gut besucht ist auch sein Bett, nicht nur von Frauen. Langfristige Beziehungen springen dabei allerdings fast nie heraus, weil er sich partout weigert, Liebe zu etwas exklusivem zu machen. Ist schließlich irgendwie für alle da.

Obwohl Adrién geborener Londoner ist, fühlt er sich gerade wieder ein bisschen fremd - erster Umzug nach sechs Jahren in einer tollen kleinen Altbauwohnung; raus nach Camden, weil er dann näher dran wohnt an seiner Arbeit und die Chancen größer werden, dass er nicht immer erst nachmittags da auftaucht. Neue Leute, neue Nachbarn, neue vier Wände - aber zum Glück zumindest auch ein alter Bekannter, der dafür gesorgt hat, dass seine vier Geckos die dämlichsten französischen Namen haben, die man sich vorstellen kann.
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